Liebe

Wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.

Paulus, 1. Brief an die Korinther, 13, 2

 

Der Herr schaut nicht so sehr auf die Größe der Werke als vielmehr auf die Liebe, mit der sie getan werden.

Theresa von Ávila

 

Quelle: wikipedia.org


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Bei der Thematik „Liebe“ steht für mich das Herz als Symbol dafür im Vordergrund. Die Liebe überwindet alles, seien es Gräben und Spalten oder Berge. Dies wird im Bild durch die verschiedenen Farben im Hintergrund dargestellt. Das Herz über allem soll zeigen, dass es für die Liebe keine Hindernisse gibt. Die Liebe Jesu in uns Menschen ist für mich das Zentrale im meinem Leben.

 


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Es ist bemerkenswert, dass das Thema „Liebe“ beim Apostel Paulus bei aller scharfsinnigen theologischen Argumentation eine fundamentale Rolle spielt. „Ohne Liebe ist alles nichts“, so lässt sich der Inhalt des 13. Kapitel des 1. Korintherbriefes zusammenfassen, in dem sich alle Aussagen des Paulus zur Liebe verdichten. Hier knüpft Paulus stark an das sogenannte „Doppelgebot der Liebe“ Jesu an, mit dem dieser den Inhalt aller Gebote zusammenfasst: Du sollst Gott lieben und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Mehr noch: „In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten“ (Matthäus 22, 3740). In besonderer Weise hat Theresa von Ávila diese Liebe gelebt. 1515 geboren trat sie 1535 aus Angst vor der Hölle und vor der Ehe ins Kloster der Karmelitinnen in Ávila ein. Ihre besondere Gabe war es, Menschen mit Liebe zu begegnen, so dass sie selbst auch sehr beliebt war. Diese Liebe übertrug sie auch auf Jesus und ihr Beten entwickelte sich als Pflege zur Freundschaft mit Gott bzw. Jesus. Sie lebte im Bewusstsein, vom menschgewordenen Gott geliebt zu sein. Dies machte sie einerseits stark, in einer Welt, wo Frauen wenig zu sagen hatten, zu bestehen. Andererseits führte es sie in eine starke Nächstenliebe: „Ob wir Gott lieben, kann man nie wissen; die Liebe zum Nächsten erkennt man aber sehr wohl.“ Sie gründete eine Reihe von Klöstern, galt als christliche Mystikerin und starb 1582 in Alba de Tormes (Spanien). 1622 wurde sie heiliggesprochen.

 

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Lutz Hemberger

 

Lutz Hemberger, ist 55 Jahre alt, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, wohnhaft in Hagsfeld und in der evang. Laurentiusgemeinde als Kirchenältester und Prädikant aktiv. Malt seit 2007, hat viele Bilder im Evang. Gemeindezentrum geschaffen.

 


Zum Weiterdenken

Ohne Liebe ist alles nichts.“ – Wo lebe ich ganz praktisch in meinem Alltag Liebe? Wie kann es mir besser gelingen, „alle Dinge in der Liebe zu tun“, wie Paulus in 1. Korinther 16,14 schreibt? Wie kann die Liebe zu Gott meine Kraft, andere zu lieben, stärken? Wo könnte ich heute mit Liebe etwas zum Guten wirken?

Position


Die Stele Liebe steht in der Karl Pfizer Anlage