Die Idee



Team des Ökuemenwegs (v.l.) :

Pfarrer Siegfried Weber, Ursula Wiederkehr; Silke Kolodziej, Sebastian Kijas, Werner Kiener.


Herzlich willkommen auf dem 

Hagsfelder Ökumeneweg!

 

 

Wir freuen uns sehr, dass Sie diesen Weg mit uns gehen – hoffentlich tatsächlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad, aber wenn das nicht (mehr) geht, eben in Gedanken beim Durchblättern und Lesen dieses Begleitheftes.

 

Sie werden schnell merken: Einige Stelen des Ökumenewegs stehen an unseren „ganz normalen“ Wegen. Einige führen uns aber auch an Orte, wo wir nur selten hinkommen. Mal stehen sie an stillen Orten, mal an ganz belebten Plätzen. Sie machen unsere alltäglichen Wege zu besonderen Wegen: Sie laden ein, innezuhalten, den Text aufzunehmen, die grafische Gestaltung zu betrachten. Und sie ermutigen, einmal auch andere Wege, an andere Orte, zu gehen.

 

Der Kerngedanke dieses Weges aber ist: Verbindung schaffen! Im „Lutherjahr“, dem Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren, wollen wir als evangelische und katholische Christen Zeichen setzen: 500 Jahre getrennte Wege sind genug! Wir gehen aufeinander zu! Wir gehen gemeinsam!

 

Es ist durchaus auch bezeichnend, dass die Idee zu diesem Weg von einer katholischen Christin, Ursula Wiederkehr, kam! In einem fünfköpfigen Team wurde diese Idee zum Hagsfelder Ökumeneweg weiterentwickelt.

 

So haben wir einen Rundweg gestaltet, der die katholische Gemeinde Bruder Klaus mit der evangelischen Laurentiusgemeinde verbindet. Und wenn es auch nicht immer die kürzeste Verbindung ist: Auf diesem Weg gehen wir immer zueinander! Dabei begleiten uns viele gute Anstöße zum Nachdenken, vielleicht auch zum Beten. Und wir freuen uns, dass Gruppen oder einzelne Menschen unserer Gemeinden jede Stele durch ein Bild mitgestaltet haben – 15 ganz individuelle Kunstwerke, die noch einmal auf einer anderen Ebene unsere Seele berühren wollen.

 

Auf den folgenden Seiten dieses Heftes werden Sie eingestimmt auf den Hagsfelder Ökumeneweg: Jeweils auf einer Doppelseite finden Sie Informationen zum Text auf der Stele, dem Bild und den Künstlern, sowie zum Standort. Und in der Mitte des Hefts ist der Weg insgesamt auf einem Plan abgedruckt.

 

Wenn Sie den Hagsfelder Ökumeneweg in einem Stück laufen, sind das 5,4 km. Ein schöner Spaziergang am Sonntagnachmittag!  Aber natürlich können Sie auch ganz gezielt zu einer bestimmten Stele gehen. Immer wieder gibt es auch Sitzgelegenheiten, um Texte zu meditieren. Mit Ihrem Smartphone können Sie über den QR-Code auch ganz gezielt die Informationen zu der jeweiligen Stele abrufen.

 

Übrigens: Dienstags, mittwochs und am Wochenende sind Sie herzlich eingeladen, nachmittags auch im Laurentius-Café Station zu machen – nur wenige Meter von Stele 10 und 11 entfernt.

 

Dort finden Sie auch die täglich geöffnete Laurentiuskirche – und wenn Sie möchten, können Sie gerne Ihre Eindrücke vom Ökumeneweg in das dort ausliegende Gästebuch schreiben.

 

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude, gute Impulse und Gottes Segen auf dem Hagsfelder Ökumeneweg.